Intressantes von Früher...

Im Mittelalter war das Ybrig ennet der Passhöhe ausschliesslich Weide- und Alpgebiet der Schwyzer Bauern. Nach und nach haben sich dort Bauern ganzjährig angesiedelt, dass bessere Land urbar gemacht und die Alpen und Wälder genutzt. So entstand die Gemeinde Ybrig und ab 1884 nach der Aufteilung die heutigen zwei Gemeinden Oberiberg und Unteriberg.

Auf dem alten Schwyzerweg bestand ursprünglich die kürzeste Verbindung über den Ibergeregg-Pass zwischen Ybrig und dem Hauptort Schwyz. Mit dem Bau einer einfachen Strasse zur besseren Nutzung der Alpen und Wälder beidseits des Passes kam der alte Schwyzerweg ins Kulturerbe für Wanderer. Im Winter war der Pass geschlossen. Noch im zweiten Weltkrieg 1939 / 1945 versuchte die Armee aus strategischen Überlegungen den Pass auch im Winter mit schwerfälligen Schneefräsen offen zu halten. Vielfach war die Arbeit vergebens, weil in damals strengen Wintern die Strasse hinter der Maschine meistens wieder zugeweht wurde.

1870 Baute die Oberallmeindkorporation eine fahrbare Ibergereggstrasse

1932 Bau Kurhaus Passhöhe Ibergeregg durch Paul Rubli sel.

1939 / 1945 Ausbau der Strasse durch die Armee mit internierten Polen

22.12.1947 Eröffnung Schweizer Skischule Ibergeregg (Handgruobi Skilifte)

1953 / 1954 Bau Kulmskilift Ibergeregg Paul Rubli sel.

1956 Baubaracke fürs Militär

1958 Gründung Schweizer Skischule Ibergeregg durch Hanny Proaska-Rubli

1961 Bau Marienkapelle Ibergeregg Katharina Rubli

1965 Eröffnung Caravanplatz
        Pferdeschlitten von Oberiberg, Strasse offen

1966 Schneeräumung Ibergereggstrasse

1967 / 1968 Erste Pistenmaschine "Ratrac" bei Familie Rubli

1975 Eröffnung Autobusbetrieb

1981 Explosion Militär Küche (Gas) Beginn Neubau Hotel Passhöhe

Am 21. Mai 1981 ereignete sich auf der Ibergeregg eine schadenreiche Explosion. Das dem Hotel- und Restaurationsbetrieb der Familie Rubli angegliederte Clubhaus auf der Passhöhe wurde durch diesen Schadensfall erheblich beschädigt. Eine Reperatur lohnte sich praktisch nicht mehr. So nahm die Wirte- und Inhaberfamilie Rubli unverzüglich die Planung eines Neubaus an die Hand und ging dabei auch konzeptionell vor. Auf den Grundmauern des Clubhauses mit einem Angebot vorwiegend für Lager, Gruppen und Militär sollte ein eigentlicher Hoteltrakt entstehen. Planung und Bewilligungsverfahren wurden innert kürzester Zeit durchlaufen und schon im September konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden. Bereits zwei Monate nach dem Betonieren der Bodenplatte wurde im neuen Gebäude auf der Passhöhe Aufrichte gefeiert und am 21. Mai - genau ein Jahr nach der Explosion - wurde das Gebäude geöffnet und dem Betrieb übergeben.
Offizielle Einweihung war am 25. August 1982.

01.07.1985 Kantonalisierung der Ibergereggstrasse

1985 / 1986 Neubau Anfängerskilift Alpstubli

Nun wird der Betrieb in 3. Generation weitergeführt. 365 Tage im Jahr sind wir für Sie da. Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der Ibergeregg.

Familie Rubli und Team

 

 

 

Geschichte...

Die Ibergeregg, in früheren Zeiten Schywenegg genannt, ist seit Jahrhunderten als Übergang von Schwyz nach Oberiberg, Unteriberg und Einsiedeln bekannt. Zur Zeit des lange dauernden Marchenstreites im 12., 13. und 14. Jahrhundert zwischen dem Kloster Einsiedenln und der stets anwachsenden Bevölkerung von Schwyz und Umgebung, ist das Gebiet der Ibergeregg sehr umstritten gewesen und gehörte abwechslungsweise zu Kloster Einsiedeln und bald wieder zu Schwyz. Im Jahre 1350 hat Abt Thüring von Disentis, früher selbst ein Klosterherr in Einsiedeln, den Streit in Güte vermittelt. Nach seinem weisen Spruche fielen die Gebiete von Unter- und Oberiberg an Schwyz.

Eine Sage aus diesem Marchenstreit berichtet: "Zu Ende des 13. Jahrhunderts gingen die Männer von Iberg nach Schwyz an eine Landsgemeinde. Ein Mann mit Namen Hans Winz, ein Riese an Kraft und Gestalt, der auf dem Sonnenberg ob Unteriberg lebte, ging mit einem Knaben etwas später als die übrigen ebenfalls nach Schwyz. Auf der Höhe der Ibergeregg begegnete er einer grossen Zahl von bewaffneten Einsiedlern, die diesen Anlass für günstig hielten, um einen Überfall auf das Gebiet von Schwyz zu unternehmen. Schnell schichte Winz den Knaben nach Schwyz, um das Volk zu warnen, legte die eiserne Stange, welche er als Stock benutzte, nieder zog einen Tristbaum aus dem Boden und schlug damit wuchtig auf die andringenden Feinde ein. Mehrere blieben erschlagen liegen und keiner konnte sich an Winz heranmachen. Aber endlich schoss ihm ein Öchsli von Einsiedeln einen Pfeil in die Brust und tödlich verwundet rief Winz: "Öchsli, Öchsli, du hast mir gemacht ein kleines Löchli, daran ich sterben muss; aber bevor ich sterbe, stirbst du und noch manch anderer Einsiedler mit dir." Mit diesen Worten nahm er die Eisenstange, schlug mit fürchterlicher Wut um sich, verwundete und tötete viele Angreifer. Selbst dem Tode nahe, stiess er die Eisenstange durch den Stamm einer Tanne und rief: "Dieses soll mein Grabkreuz sein!" Nach diesen Worten fiel er sterbend zu Boden. Durch seien Tapferkeit hatte er die Schwyzer vor einem Überfall gerettet."

Im Tale der Minster, die im Gebiete der Ibergeregg entspringt, entstanden im Verlaufe der Jahre die stattlichen Dörfer Unter- und Oberiberg. Ein Saumpfad als Verbindung über die Egg nach Schwyz genügte längst nicht mehr. Es wurde daher gegen Ende des letzten Jahrhunderts eine Strasse gebaut. Der Verkehr durch das Hochtal nahm zu. Unter- und Oberiberg wurden dem Fremdenverkehr erschlossen, auf der Ibergeregg wurden Ferienhäuser erstellt. Der Sihlsee entstand und mit ihm gewann die ganze Gegend an Touristik und Verkehr. Auch auf der Passhöhe Ibergeregg wurde 1932 / 33 durch wagemutige junge Leute ein Hotel erbaut. Die Kriegsjahre 1941 / 42 brachten der Ibergereggstrasse  einen weiteren Ausbau durch das Militär, da dieser Übergang durch unsere Truppen stark beansprucht wurde.  Nach Kriegsende setzte der Autotourismus und Verkehr Einsiedeln-Ibergeregg-Schwyz mächtig ein und initiative Leute aus Oberiberg, Ibergeregg und Schwyz brachten auf dieser Strecke den Postautoverkehr zustande. Die Passhöhe Ibergeregg mit ihrer unvergleichlichen Rundsicht ist das Ausflugsziel weiter Volkskreise geworden.

Vereins- und Berufstagungen, Vereinsausflüge, Konferenzen usw. werden auf diesem herrlichen Flecken Erde abgehalten, wobei gerade an einem solchen Ort dank dieser überwältigenden Naturschönheit erspriessliche und verbindende Arbeit geleistet wird. Aber auch der Fussgänger wird sich abseits der Verkehrsstrasse noch auf dem "alten Ibergerweg" zurechtfinden und dabei die ausgedehnten weiten Alpweiden ehrfurchtsvoll durchwandern.